publications

2009
’Amerika Gibt Es Nicht’ – On The Semiotics Of Literary America In The Twentieth Century”. “’Amerika Gibt Es Nicht’ – On The Semiotics Of Literary America In The Twentieth Century”. German Quarterly 82.2 (2009): 196-211. Print.
31o-zryn2rl._ss500__0.jpg
Literaturtheorien Zur Einführung. Literaturtheorien Zur Einführung. Hamburg: Junius Verlag, 2009. Print.Abstract
Auf der Grundlage von konkreten Analysen einflussreicher Texte bietet diese Einführung einen neuen systematischen Zugang zum Kanon der Literaturtheorie. Anhand der semiotischen Unterscheidung von Bedeutung, Zeichenträger und Referent gliedert sich der Band in drei Kapitel. Als Theorie der Bedeutung wird die Hermeneutik von Wilhelm Dilthey, Hans-Georg Gadamer, Peter Szondi und Paul Ricoeur vorgestellt. Das zweite Kapitel rekonstruiert die Psychoanalyse Sigmund Freuds und Jacques Lacans, den Strukturalismus und Poststrukturalismus von Roland Barthes, Jacques Derrida und Paul de Man als Zeichentheorien. Im dritten Kapitel schließlich werden Theorien der Gesellschaft (Adorno, Luhmann), Kultur (Lévi-Strauss, Geertz), Geschichte (Foucault, Greenblatt), Körper (Kristeva, Butler) und Medien (Baudrillard, Kittler) als Modelle von Referenz diskutiert.
Nachbilder Des Orients. Hugo Von Hofmannsthals "märchen Der 672. Nacht"”. “Nachbilder Des Orients. Hugo Von Hofmannsthals "märchen Der 672. Nacht"”. Mitteilungen Des Deutschen Germanistenverbandes (Einfache Prosaformen Der Moderne) 56.2 (2009): 219-232. Print.
Theater Of Revolution And The Law Of Genre – Bertolt Brecht’S "die Maßnahme"”. “Theater Of Revolution And The Law Of Genre – Bertolt Brecht’S "die Maßnahme"”. Germanic Review 84.4 (2009): 327-352. Print.
2008
Bachmanns Amerika”. “Bachmanns Amerika”. Bachmanns Medien. Oliver Simons & Wagner, Elisabeth. Berlin: Vorwerk 8, 2008. 148-161. Print.
51cimigufal._sl500_aa300_.jpg
Bachmanns Medien. Bachmanns Medien. Oliver Simons & Wagner, Elisabeth. Berlin: Vorwerk 8, 2008. Print.Abstract
Der seinerzeit vorherrschenden Medien-Skepsis (Frankfurter Schule) folgte Bachmann nicht; Medien waren für sie keine Antagonisten der Kunst. Die Autoren des Bandes gehen jenen Spuren in ihrem Werk nach, wo sie im Gegenteil die Medien als Bedingung ihrer Poetik reflektiert. Die Kunst im technischen Zeitalter ist der Titel eines Vortrags, den die Ich-Figur von Ingeborg Bachmanns Malina zu Beginn des Romans besucht. Der Vortragstitel erinnert an Werner Heisenberg und Martin Heidegger, vor allem aber daran, dass Kunst und Technik (gr. techne) bei Bachmann keinen Gegensatz bilden. Seit ihren ersten Hörspielen handeln Bachmanns Texte von Verkehrsformen und Transportmitteln, von Apparaten und Medien: dem Radio, Telefon und Telegramm, der Postkarte und dem Briefverkehr. So überraschend banal die übermittelten Botschaften oftmals sind, so obsessiv ist Bachmanns Ausstellen der Apparaturen, ihre Rede über das Medium, über die Störungen und Unterbrechungen von Kommunikation. Bemerkenswert ist, dass sich Bachmann dabei keineswegs abwehrend gegenüber den Medien verhält. Sie ist keine Medienkritikerin wie ihre Zeitgenossen Theodor Adorno und Günther Anders, vielmehr reflektiert sie Medien als Bedingung ihrer Texte. In Bachmanns Schriften konstituieren Medien die Botschaft, stellen oftmals aber auch Syntax und Semantik auf die Probe. Die hier gesammelten Beiträge folgen den zahlreichen Spuren ihrer postalischen Krisen, den Nachrichtenkurrieren und verfehlten Botschaften, sie rekonstruieren die Medienpoetik ihrer Sprachbilder, ihrer musikalischen Stimmen oder des Radios – und sie eröffnen damit neue Zugangsweisen zu Bachmanns Werk.
Simons, Oliver, and Elisabeth Wagner. “Bachmanns Medien. Einleitung”. Bachmanns Medien. Oliver Simons & Wagner, Elisabeth. Berlin: Vorwerk 8, 2008. 7-11. Print.
Botschaft Oder Störung? Eine Diskursgeschichte Des ‘Rauschens’ Um 1800”. “Botschaft Oder Störung? Eine Diskursgeschichte Des ‘Rauschens’ Um 1800”. Monatshefte 100.1 (2008): 30-44. Print.
2007
315tk4z25cl._bo2204203200_pisitb-sticker-arrow-clicktopright35-76_aa300_sh20_ou03_.jpg
Kafkas Institutionen. Kafkas Institutionen. Oliver Simons & Höcker, Arne. Bielefeld: transcript, 2007. Print.Abstract
Kafkas Texte sind Institutionengeschichten. Sie handeln von Ämtern, Prozessen und ihren Akten, von Volkskunde, Kaisertum und Legenden. Und sie handeln von Figuren, die von solchen Einrichtungen magisch angezogen werden und kaum in der Lage sind, ihr Dasein aus sich selbst heraus zu sichern. Kafkas Institutionen sind so einschließend wie ausschließend, immer markieren sie eine Schwelle, sei es jene zwischen Autonomie und Zwang, jene zwischen Literatur und Leben oder schließlich die ihrer eigenen Unterscheidung, die Schwelle von Institution und Individuum. Kafkas Literatur ist eine Literatur der Institutionen, insofern sie diese Schwellenkunde betreibt. Die hier versammelten Beiträge lesen Kafkas Texte als Poetik der Institutionen, sie fragen nach den ordnungsstiftenden Funktionen für sein Schreiben, sie folgen den Wegen seiner Figuren, den Gängen, Vorzimmern, Lifts etc., und sie gehen seinen literarischen Verfahren auf den Grund: den Rhetoriken, Darstellungsweisen und Abläufen seiner Institutionengeschichten.
Simons, Oliver, and Arne Höcker. “Kafkas Institutionen. Einleitung”. Kafkas Institutionen. Oliver Simons & Höcker, Arne. Bielefeld: transcript, 2007. 7-14. Print.
31tp3sqqpil._ss500_.jpg
Raumgeschichten. Topograophien Der Moderne In Philosophie, Wissenschaft Und Literatur. Raumgeschichten. Topograophien Der Moderne In Philosophie, Wissenschaft Und Literatur. München: Wilhelm Fink, 2007. Print.Abstract
Um 1900 verliert die Geometrie ihre Anschaulichkeit: Mehrdimensionale und nicht-euklidische Räume lassen sich nicht mehr vor Augen führen. Welchen Effekt hat dieser epistemologische Bruch auf jene Disziplinen, für die bis dahin Euklids Geometrie als Modell eines exakten und zugleich anschaulichen Wissens galt? Wie verändern sich die Raumkonzepte in Philosophie, Wissenschaft und Literatur, wenn sich ihre Weltbilder nicht mehr in einem dreidimensionalen, kartesischen Gehäuse unterbringen lassen? Dieser Band rekonstruiert Raumentwürfe aus der Philosophie Husserls und Cassirers, der Gestaltpsychologie, der Kunstgeschichte Riegls und Einsteins, schließlich Rilkes und Musils literarische Räume.
Schuld Und Scham – Kafkas Episches Theater”. “Schuld Und Scham – Kafkas Episches Theater”. Kafkas Institutionen. Oliver Simons & Höcker, Arne. Bielefeld: transcript, 2007. 269-293. Print.
2006
Die Lesbarkeit Der Geheimnisse. Schillers Don Karlos Als Briefdrama”. “Die Lesbarkeit Der Geheimnisse. Schillers Don Karlos Als Briefdrama”. Zeitschrift Für Germanistik 1 (2006): 43-60. Print.
Ein Postbeamter Macht Aussenpolitik – Heinrich Von Stephan Und Die Koloniale Expansion Deutschlands”. “Ein Postbeamter Macht Aussenpolitik – Heinrich Von Stephan Und Die Koloniale Expansion Deutschlands”. Http://www.freiburg-Postkolonial.de/seiten/strassen.htm 2006: n. pag. Print.
Nach Euklid. Geometrie Als Narrativ Bei Husserl Und Foucault”. “Nach Euklid. Geometrie Als Narrativ Bei Husserl Und Foucault”. Wissen. Erzählen. Narrative Der Humanwissenschaften. Arne Höcker, Moser, Jeannie, & Weber, Philippe. Bielefeld: transcript, 2006. 17-28. Print.
2005
Der Raub Der Nofretete”. “Der Raub Der Nofretete”. ‘…macht Und Anteil Der Weltherrschaft.’ Berlin Und Der Deutsche Kolonialismus. Ulrich van der Heyden & Zeller, Joachim. Münster: Unrast Verlag, 2005. 191-196. Print.
Musil Und Der Mond”. “Musil Und Der Mond”. ‘Alle Welt Ist Medial Geworden.’ Literatur, Technik, Naturwissenschaft In Der Klassischen Moderne. Internationales Darmstädter Musil-Symposium. Matthias Luserke-Jaqui. Tübingen: Francke, 2005. 201-220. Print.
Topographie Und Archäologie Der Moderne. Alfred Döblins Amazonas-Roman”. “Topographie Und Archäologie Der Moderne. Alfred Döblins Amazonas-Roman”. Wolfgang Koeppen & Alfred Döblin. Topographien Der Moderne. Walter Erhart. München: Iudicium, 2005. 158-177. Print.
2004
Berliner Köpfe. 6. Dezember 1912: Ludwig Borchardt Entdeckt Die Büste Der Nofretete”. “Berliner Köpfe. 6. Dezember 1912: Ludwig Borchardt Entdeckt Die Büste Der Nofretete”. Mit Deutschland Um Die Welt. Eine Kulturgeschichte Des Fremden In Der Kolonialzeit. Alexander Honold & Scherpe, Klaus R. Stuttgart: Metzler Verlag, 2004. 423-429. Print.
Deutsche Autobiographien 1690-1930”. “Deutsche Autobiographien 1690-1930”. 2004: n. pag. Print.Abstract
Nicht erst mit Goethes Dichtung und Wahrheit wird die Autobiographie zur wichtigsten literarischen Form der Selbstbestimmung. Gegenüber Brief und Tagebuch liegt die ihr eigene Spannung darin, dass die private Äußerung mit Blick auf eine gewollte oder ungewollte Veröffentlichung sehr genau abgewogen werden muss. Denn wer zuviel verrät, läuft Gefahr, sich oder andere zu kompromittieren. Die vorliegende CD-Rom verfolgt die Entwicklung der Autobiographie vom 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Sie bietet auf über 80.000 Bildschirmseiten rund 180 autobiographische Werke. Neben Schriftstellern kommen dabei Forscher, Ingenieure, Schauspieler, Künstler, Musiker, Industrielle und Politiker zu Wort, deren Lebensläufe Einblicke ins Private gewähren und zugleich wichtige Zeugnisse der Zeitgeschichte sind. Überdies dokumentiert die Auswahl, daß auch in gesellschaftlichen Randgruppen die Autobiographie immer wieder der Selbstbehauptung diente: in der Lebensbeschreibung von Frauen, Arbeitern, Sträflingen und politisch Verfolgten bis hin zu Daniel Paul Schrebers Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken.
Heinrich Von Stephan Und Die Idee Der Weltpost. November 1869: Die Eröffnung Des Suez-Kanals”. “Heinrich Von Stephan Und Die Idee Der Weltpost. November 1869: Die Eröffnung Des Suez-Kanals”. Mit Deutschland Um Die Welt. Eine Kulturgeschichte Des Fremden In Der Kolonialzeit. Alexander Honold & Scherpe, Klaus R. Stuttgart: Metzler Verlag, 2004. 26-36. Print.
Orientteppich Und Kunstwerk. 1895: Hugo Von Hofmannsthals "märchen Der 672. Nacht"”. “Orientteppich Und Kunstwerk. 1895: Hugo Von Hofmannsthals "märchen Der 672. Nacht"”. Mit Deutschland Um Die Welt. Eine Kulturgeschichte Des Fremden In Der Kolonialzeit. Alexander Honold & Scherpe, Klaus R. Stuttgart: Metzler Verlag, 2004. 186-192. Print.
Schwarze Dichtung Erobert Europa. 1916: Carl Einsteins Afrikanische Legenden”. “Schwarze Dichtung Erobert Europa. 1916: Carl Einsteins Afrikanische Legenden”. Mit Deutschland Um Die Welt. Eine Kulturgeschichte Des Fremden In Der Kolonialzeit. Alexander Honold & Scherpe, Klaus R. Stuttgart: Metzler Verlag, 2004. 482-488. Print.
’Wir Graben Einen Schacht Zu Babel.’ Mai 1918: Robert Koldewey Rekonstruiert Den Babylonischen Turm”. “’Wir Graben Einen Schacht Zu Babel.’ Mai 1918: Robert Koldewey Rekonstruiert Den Babylonischen Turm”. Mit Deutschland Um Die Welt. Eine Kulturgeschichte Des Fremden In Der Kolonialzeit. Alexander Honold & Scherpe, Klaus R. Stuttgart: Metzler Verlag, 2004. 489-496. Print.

Pages